Weltkulturen Museum Frankfurt

Das 1904 gegründete Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main ist ein Forschungsmuseum mit einer einzigartigen Sammlung von 67.000 Artefakten aus allen Teilen der Welt, dem afrikanischen Kontinent, Süd- und Nordamerika, Ozeanien sowie Südostasien und Europa. Es verfügt über ein Bildarchiv mit etwa 120.000 Fotografien, eine wachsende Sammlung historischer und zeitgenössischer ethnografischer Filme und eine über 50.000 Bücher und Zeitschriften umfassende Bibliothek.

Beherbergt in drei Gründerzeitvillen am Frankfurter Museumsufer produziert das Museum öffentliche Ausstellungen, erteilt Wissenschaftlern, Schriftstellern und bildenden Künstlern neuartige Forschungsaufträge und entwickelt innovative Bildungskonzepte.

Das Weltkulturen Museum zeichnet sich aus durch die fruchtbare Verbindung von ethnologischer Forschung, avancierter künstlerischer Praxis und experimentellen Methoden der Vermittlung. Veranstaltungen finden sowohl auf den Ausstellungsflächen des Museums als auch im Weltkulturen Labor mit seinen Künstlerateliers, Gästewohnungen und Seminarräumen statt. Im Weltkulturen Labor werden Objekte aus der Sammlung neu interpretiert, Events und Ausstellungen vorbereitet.

Weltkulturen Museum
Schaumainkai 29-37
60594 Frankfurt am Main
Di-So, 11-18 Uhr und Mi, 11-20 Uhr

Telefon: +49 (0)69 212 35913
Telefax: +49 (0)69 212 30704
E-Mail: weltkulturen.museum@stadt-frankfurt.de
Internet: www.weltkulturenmuseum.de

AKTUELLE AUSSTELLUNG

GREY IS THE NEW PINK - Momentaufnahmen des Alterns 

Wer ist wo wann alt? Kann man der „Herausforderung Alter“ optimistisch begegnen? Und welche Potenziale schlummern im Älterwerden?

Die weltweite demografische Entwicklung prognostiziert eine Zunahme an älteren Menschen in der Bevölkerung. Das Älterwerden spielt also nicht nur für den Einzelnen eine wichtige Rolle, sondern hat Auswirkungen auf gesellschaftliche und kulturelle Prozesse. Doch jede Generation altert anders. Und ab wann kann man überhaupt von „alt“ sprechen? Auch wenn es weltweit einheitliche biologisch sichtbare Alterungsprozesse gibt, so weist doch jede Kultur in der Bestimmung von „Alter“ ihre Unterschiede auf. Eine allgemeingültige Definition der Lebensphase „Alter“ gibt es nicht. Wer ist also wo wann alt?

GREY IS THE NEW PINK betrachtet die unterschiedlichen Ideen und Entwürfe zum Thema Alter(n) aus kulturwissenschaftlichen, künstlerischen sowie persönlichen und individuellen Perspektiven. Wie Bruchstücke einer Lebenserinnerung fügt die Ausstellung den individuellen Umgang mit Themen wie Lifestyle, Liebe und Sexualität, Weitergabe von Wissen, Langlebigkeit, Krankheit, Gesundheit und Tod zu einer Anthologie des Alterns zusammen.

In der Ausstellung nähern sich internationale Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Lyriker aber auch jüngere und ältere Menschen aus der Bevölkerung dem Thema Alter(n) in Fotografien, Filmen, Literatur, Zeichnungen sowie Raum- und Multimedia Installationen und Performances an. Zahlreiche Fotografien und Objekte aus den Sammlungen Afrika, Amerikas, Südostasien, Ozeanien und Visuelle Anthropologie sowie Werke der Bibliothek des Weltkulturen Museums erweitern die Perspektiven auf die Thematik. Mit Spielekonsolen können Sie Ihre Gehirnfunktionen trainieren und sich an der „Weltkulturen Wasserbar” erfrischen.

Kuratiert von Alice Pawlik (Kuratorin für Visuelle Anthropologie, Weltkulturen Museum)

Ausstellungsdauer
25. Oktober 2018 – 01. September 2019

Fotos: Wolfgang Günzel

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