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Der koreanische Garten „PflaumenGarten“ in Frankfurt am Main

Der von den Koreanern in 2005 an die Frankfurter Buchmesse geschenkte Garten „PflaumenGarten“ ist im Grüneburgpark sehr gut integriert und verweist auf lange Tradition.

 

Am 01. Mai 2017 ist der Pavillon in dem Garten durch Brandstiftung abgetrannt.

 

Wang AnShi, der chinesische Denker und Poet vor 1000 Jahren hat seine berühmte Gedicht geschrieben:

 

PFLAUMENBLÜTEN

In der Mauernische ein paar

Pflaumenblütenzweige,

dem Frost trotzend blühen sie still für sich,

von der Ferne aus sieht man schon,

daß es kein Schnee sein kann,

von irgendwoher kommt süßer Duft.

Dieses Gedicht hat der chinesische Poet der Pflaumenblüte gewidmet. Der Pflaumenbaum ist der erste, der im Frühjahr, noch blattlos, seine weißen Blüten auf schwarzem Holz hervorbringt. Die fünf Blätter der Blüte stehen auch symbolisch für die fünf Glücksgötter. Die Zartheit und Schönheit der Blüte wird verglichen mit einem jungen, noch unberührten Mädchen.

Die Übersetzung von dem Gedicht und Text sind von Peter Krebs übernommen.

Eine wird vielleicht fragen, warum chinesisches Gedicht hier über einen koreanischen Garten? Die Antwort ist: vor 1000 Jahren waren Korea und China noch ziemlich stark mit ein anderen verwickelt und chinesische Kultur durchaus von den Koreaner hoch geschätzt und übernommen. Sogar heute hat Korea eine traditionelle Feste über den Poet Dupu von der Tang-Dynastie weiter behalten und auch als eigene Kultur bei UNESKO erfolgreich beantragt. Also ein koreanischer Garten mit langer Tradition.

 „Pflaumen Garten“ im Grüneburgpark

 

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